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Der vlbs ist für Präsenzunterricht bestimmter Klassen an berufsbildenden Schulen (14.04.2020)

(Harry Wunschel) Der vlbs fordert bei einer schrittweisen Öffnung der berufsbildenden Schulen dringend den Gesundheitsschutz für Schülerinnen und Schüler, aber auch für die Lehrkräfte im Blick zu behalten. Die BBS haben die größten Schülerzahlen pro Schule und die durchschnittlich ältesten Lehrkräfte aller Schularten, weshalb der vlbs zur besonderen Vorsicht bei einer Schulöffnung mahnt!

Der vlbs befürwortet eine Schülerpräsenz bestimmter Klassen in den BBS, um zumindest die zahlreichen Prüfungen in den verschiedenen Schulformen abschließen zu können. Damit können die Berufs- und Hochschuleinstiege der Schülerinnen und Schüler sichergestellt werden.

Ein Präsenzunterricht der weiteren Klassen darf erst später beginnen und muss auf ein Minimum beschränkt werden. Viele Klassenteilungen sind unvermeidlich, wenn eine maximale Anzahl von 15 Schülerinnen und Schülern in einem Klassenraum bei gleichzeitigem Mindestabstand von 2 m eingehalten werden soll. Unter anderem deshalb sollte der Unterricht bis zu den Sommerferien auf wenige Tage in wechselnden Wochen und auf die Kernfächer begrenzt werden, damit nicht zu viele Schülerinnen und Schüler vor Ort aufeinandertreffen.

Unbestritten bleibt jedoch, dass der Unterricht in der Schule grundsätzlich unverzichtbar ist, da die digitale Infrastruktur in den berufsbildenden Schulen und auch die private Internetanbindung von Lehrkräften und Schülern standortbedingt unterschiedlich entwickelt ist und das Lernen dringend persönlicher Unterstützung bedarf.

Wichtig in der ganzen Diskussion ist aber auch die Planungssicherheit für Schulen, die sich ständig auf neue Vorgaben einstellen müssen. Für das große und komplexe Schulsystem der BBS bedarf es eines Vorlaufes von mindestens einer Woche, um alle Richtlinien umsetzen zu können.

Wenn sich die Landesregierung für eine baldige Schulöffnung entscheidet, muss auf jeden Fall die Bereitstellung von ausreichend Desinfektionsmittel und Schutzmasken erfolgen, damit zumindest minimale Hygiene- und Sicherheitsregeln eingehalten werden können. Des Weiteren muss sichergestellt sein, dass die bisherigen Lehrkräfte- und Schülerrisikogruppen weiterhin allein aus dem Home-Office arbeiten können.

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