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Die berufsbildenden Schulen benötigen dringend zusätzliche Lehrkräfte
(01.08.2018)

Der Verband der Lehrerinnen und Lehrer an berufsbildenden Schulen in Rheinland-Pfalz (vlbs) fordert die Landesregierung auf, bei allen Problemen mit der Lehrkräftegewinnung in Grund- und Förderschulen, nicht die fehlenden Lehrkräfte mit beruflichen Fächern an den berufsbildenden Schulen aus dem Blick zu verlieren.

„Alle Werbemaßnahmen mit Filmen und Broschüren haben nicht geholfen. Beispielsweise könnten in beruflichen Mangelfächern zumindest im Referendariat finanzielle Zulagen für Quereinsteiger gewährt werden“, so der vlbs-Vorsitzende Harry Wunschel.

Es gibt Personen in der freien Wirtschaft oder im Sozialwesen, die sich eine Tätigkeit als BBS-Lehrkraft durchaus vorstellen können. Jedoch ist das schlecht bezahlte zweijährige Referendariat ein finanzielles Nadelöhr, wenn es darum geht, gleichzeitig eine Familie ernähren zu müssen. „Wer es mit der Zielsetzung einer besseren Unterrichtsversorgung an berufsbildenden Schulen ernst meint, der muss auch bereit sein, dafür etwas Geld in die Hand zu nehmen“, fordert Harry Wunschel.

Derzeit wird die Reduzierung des Unterrichtsausfalls an berufsbildenden Schulen in großen Teilen durch Mehrarbeit der Kolleginnen und Kollegen in den berufsbildenden Schulen gestemmt. Im Durchschnitt macht jede Lehrkraft, voll- oder teilzeitbeschäftigt, in der Woche fast eine Stunde Mehrarbeit. „Ein Abbau der Überstunden ist bei dem schon seit Jahren bestehenden Mangel an Lehrkräften mit beruflichen Fächern meist nicht möglich“, so der vlbs-Vorsitzende. „Deshalb sind neue Wege zur Lehrkräftegewinnung in den beruflichen Fächern einzuschlagen“.

Pressemitteilung als PDF zum Download

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