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Deutlicher Apell zum Maskentragen an Schulen vom Bildungsministerium notwendig (02.04.2022)

(Harry Wunschel) Der vlbs fordert vom Bildungsministerium deutlichere Hinweise an Eltern und Schulen, wie wichtig weiterhin das Tragen von medizinischen Schutzmasken im Unterricht und Schulgebäude für den Infektionsschutz ist.
Kontraproduktiv ist dagegen nach Ansicht des vlbs der Hinweis im Brief des Bildungsministeriums an Eltern und Schulen, dass jetzt wieder ein großes Stück Normalität in die Schulen zurückkommt. Momentan sind viele Krankheitsfälle bei Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern zu verzeichnen, sodass man noch nicht von einem „normalen“ Schulbetrieb sprechen kann und daher sind solche Hinweise fehl am Platz und sorgen eher für einen weiteren Anstieg der Infektionszahlen.

Bei Inzidenzen von zum Teil über 2.000 und notwendiger Verschiebung von Operationen in einzelnen Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz wegen Personalausfällen muss das Land auch über Hotspot-Regelungen nachdenken. Es kann nicht sein, dass Schulleitungen ab dem kommenden Montag nur noch der Appell zum Tragen von Masken bleibt. Hier hätte sich der vlbs zumindest bis zu den Osterferien das Beibehalten der Maskenpflicht gewünscht.
Positiv ist es dagegen, dass weiterhin ein Testen von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften zweimal in der Woche ermöglicht wird. Diese Regelung sollte bis zu den Sommerferien beibehalten bleiben.
Aus Sicht des vlbs schafft diese Regelung zwar keinen unmittelbaren Infektionsschutz, kann aber das Ausbreiten von Covid-19 eindämmen.
Auch die LandesschülerInnenvertretung (LSV RLP) sieht den Wegfall der Maskenpflicht und die für Ungeimpfte bisher verpflichtende Testung in Schulen sehr kritisch und sieht den Wegfall der Maske als „faktische Durchseuchung“.

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