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Booster-Impfung, digitales Klassenbuch, Sprachförderung und Bachelor Professional (30.11.2021)

(Harry Wunschel) Leider steigen die Coronazahlen immer weiter. Die Politik empfiehlt die Booster-Impfung, möchte hier aber keine Priorisierung der Lehrkräfte in RLP vornehmen, da aus ihrer Sicht für jeden das zeitnahe Boostern möglich ist.

Einige berufsbildende Schulen haben in Eigenregie eine Impfaktion für ihre Lehrkräfte organisiert. Ein lokales Impfteam kommt in die Schule und impft nach Unterrichsschluss. Dies ist bspw. an der BBS 1 in Mainz und an der BBS Simmern geplant.

Auch würde der vlbs eine erneute Impfbusaktion an den BBSen begrüßen und hat dies im Bildungsministerium vorgebracht.

Zwei Bundesländer haben angesichts des Infektionsgeschehens bereits angekündigt, die Weihnachtsferien früher beginnen lassen zu wollen, um Familien vor Infektionen zu schützen. In Rheinland-Pfalz ist dies bisher noch kein Thema.

Wir als vlbs fordern diese Vorgehensweise auch in Rheinland-Pfalz. Der letzte Schultag vor den Weihnachtsferien sollte der 17.12.2021 sein - und das bitte mit frühzeitiger Ankündigung.

Außerdem begrüßen wir die durch das Ministerium angekündigten zwei Präventionswochen mit verschärften Hygienemaßnahmen nach den Weihnachtsferien.

Im Zuge der Umstellung auf ein digitalisiertes Klassenbuch konnte die Rolle der Gesamtkonferenz im Gespräch mit Vertretern der Schulabteilung der ADD erörtert werden. Auf der Grundlage eines methodischen Wechsels der Dokumentationsform ist die ADD der Auffassung, dass der Gesamtkonferenz bei der Einführung kein Mitbestimmungsrecht zusteht. Sollte ein einzuführendes Softwarepaket jedoch weitere technische Funktionen beinhalten, die zum Beispiel die Erfassung persönlicher Daten erfordern oder Formen der Kommunikation bieten, muss dieser Nutzung durch die Gesamtkonferenz gesondert zugestimmt werden.

Idealerweise sollte eine Dienstbesprechung zum Austausch dienen. In diesem Rahmen kann eine vorher installierte Arbeitsgruppe verschiedene Angebote und Produkte vergleichen, um anschließend Arbeitsergebnisse im Kollegium vorzustellen. Nachdem ein gewünschtes Produkt feststeht, werden in einem nächsten Schritt die notwendigen Gremien am Prozess beteiligt. Erst danach erfolgt die Vorstellung des einzuführenden digitalen Klassenbuches in der Gesamtkonferenz.

Dabei ist dem vlbs besonders wichtig, dass die Produkte sorgfältig auf Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit hin überprüft werden und die digitalen Voraussetzungen flächendeckend an den Schulen verbessert werden, damit die Umstellung nicht zur Mehrbelastung im Kollegium führt.

Weil Schülerinnen und Schüler immer häufiger Sprachprobleme aufweisen, hat das Bildungsministerium ein Langzeitprojekt zur Ausbildung von Sprachförderbeauftragten angeschoben. Ziel der Maßnahme ist es, die sprachliche Kompetenz von Schülerinnen und Schülern in allen Unterrichtsfächern zu fördern. Zur Koordination und zur Vermittlung von geeigneten Methoden und Werkzeugen an den Schulen sollen die ausgebildeten Sprachförderbeauftragen beitragen. Bislang haben sich 13 Schulen mit 29 interessierten Lehrkräften für das Projekt angemeldet. Im Januar 2022 wird es ein erstes Treffen als Auftaktveranstaltung geben. Die anschließende Ausbildung erfolgt dann modulbasiert.

Der „Bachelor Professional“ ist eine seit dem 01.01.2020 in Deutschland zugelassene Berufsabschlussbezeichnung. Eine Verwaltungsvorschrift zur Neubenennung der Bildungsabschlüsse an den Fachschulen ist aktuell in der Abschlussphase.

Nach Verkündigung der neuen VV kann für die Bildungsgänge der Fachschulen, die ab dem 01.08.20 begonnen wurden, die neue Berufsbezeichnung auf dem Abschlusszeugnis ausgewiesen werden. Bedauerlicherweise können ältere Zeugnisse nicht nachträglich um diesen Abschluss ergänzt werden, da es den Berufsabschluss erst ab dem 01.01.2020 gegeben hat.

Wichtig ist zu wissen, dass der Bachelor Professional nicht als Eingangsvoraussetzung für den Masterstudiengang an einer Hochschule anerkannt wird.

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