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Ausweitung der Corona-Tests, Verringerung der Klassenmesszahl von 16 auf 14 im BVJ und Erstellung der Schulstatistik (08.11.2021)

(Harry Wunschel) Die vierte Corona-Welle nimmt auch in Rheinland-Pfalz immer mehr an Fahrt auf. Es bleibt die Frage, ob wir derzeit wirklich nur eine Pandemie der Ungeimpften erleben oder ob die Delta-Variante des Virus nicht auch Auswirkungen auf die bereits Geimpften hat und Impfdurchbrüche häufiger werden. Zumindest sind verstärkte Vorsichtsmaßnahmen an berufsbildenden Schulen notwendig.

Innerhalb einer Woche von Ende Oktober bis Anfang November haben sich über alle Schularten hinweg die Infektionszahlen bei Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schüler um nahezu die Hälfte erhöht, in den berufsbildenden Schulen, zugegeben von einem niedrigeren Grundwert aus, nahezu verdoppelt. Da passt es nicht, dass wir jetzt den Testrhythmus von zwei Mal in der Woche auf nur noch einmal pro Woche herunterfahren.

Da eine deutliche Erhöhung der Testfrequenz umgehend angesagt ist, hat sich der vlbs an die Presse gewandt. Wir hoffen, dass die Bildungsministerin schnell reagiert, denn wenn jetzt zu wenig unternommen wird, droht wieder eine Maskenpflicht auch im Unterricht. Der Brief an die Presse kann unter „vlbs an Presse zu Corona“ im Downloadbereich nachgelesen werden.

Da die Impfung der meisten BBS-Lehrkräfte etwa ein halbes Jahr zurückliegt unterstützt der vlbs darüber hinaus eine schnelle Booster-Impfung.

Die Rückmeldungen aus den Pilotschulen sind eindeutig: Die für die Pilotphase reduzierte Klassenmesszahl von 16 auf 14 soll auf den anstehenden Regelbetrieb übertragen werden, unabhängig von einer möglichen Verstärkung der Schulsozialarbeit. Gerade in der Fachpraxis ist die Absenkung der Schülerzahl notwendig, Schulsozialarbeit kann hier nicht unterstützen.

Der vlbs fordert deshalb in einem Brief die Bildungsministerin auf, diese eigentlich schon 2019 versprochene Absenkung der Klassenmesszahl endlich umzusetzen. Der Brief „vlbs an Frau Dr. Hubig BVJ“ kann im Downloadbereich nachgelesen werden.

Enttäuscht zeigt sich der vlbs, dass bei einer mindestens genauso herausfordernden Schülerklientel wie in der Berufsfachschule 1 weiterhin keine pädagogischen Stunden für die umfangreich notwendige Teamarbeit im BVJ vorgesehen sind. Ein Stundenansatz wie in der BF 1 wäre angebracht.

Schon seit einigen Jahren wird die Erfassung der Schulstatistik immer umfangreicher und komplexer. Für den vlbs drängt sich dabei die Frage auf, ob nicht die Arbeit für die Statistik in den berufsbildenden Schulen zugunsten einer eher pädagogischen Ausrichtung der Schule zurückgefahren werden sollte. Dieses Jahr erhöhten die Unzulänglichkeiten, verursacht durch das Backend, den Arbeitsaufwand zusätzlich. Einerseits werden Problem der Erreichbarkeit genannt, auf der anderen Seite Probleme bei der Plausibilisierung der Daten. Funktionierende Schnittstellen zu den Stundenplanprogrammen wie beispielsweise Untis werden erwünscht. In einem Brief an Bildungsministerin Hubig mahnt der vlbs dringend Verbesserungen für das nächste Schuljahr an. Im Downloadbereich kann dieser Brief unter „vlbs an Frau Dr. Hubig edoosys“ nachgelesen werden.

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