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Der 11. Hygieneplan für Schulen in Rheinland-Pfalz (15.09.2021)

(Harry Wunschel) Der vlbs hofft, dass alle Kolleginnen und Kollegen gut im schulischen Alltag angekommen sind und die „üblichen“ ersten Hürden problemlos gemeistert werden konnten. Bereits jetzt werden die Spannungen, die auch in diesem Schuljahr auf uns warten, deutlich.

Mit dem Inkrafttreten der 26. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz und dem daraus resultierenden, aktualisierten 11. Hygieneplan-Corona für Schulen in Rheinland-Pfalz mussten ab dem 13. September Prozesse angepasst und Neuerungen vorgenommen werden. Der 11. Hygieneplan kann im Downloadbereich unter „11. Hypieneplan mit Anmerkungen“ nachgelesen werden.

Mit der Einführung des Warnstufenkonzeptes wird das schulische Handeln fortan von drei Leitindikatoren bestimmt. Neben der 7-Tage-Inzidenz sind auch die 7-Tage-Hospitalisierungsrate und der Intensivbettenanteil ausschlaggebend. Der Inzidenzwert bezieht sich hierbei wie gehabt auf den Landkreis bzw. die kreisfreie Stadt, die Hospitalisierungsinzidenz auf das Versorgungsgebiet und die Belegung der Intensivbetten wird landesweit betrachtet.

Aktuelle Informationen zur geltenden Warnstufe sollen den Schulen unter folgendem Link der ADD Homepage bereitgestellt werden: https://add.rlp.de/de/corona-schulen/.

Ergänzend zum Hygieneplan wird auch der Umgang mit Selbsttests an Schulen angepasst.

Während im gesamten Schulgebäude über alle Warnstufen hinweg die Maske verpflichtend getragen werden muss, entfällt das Tragen der Maske im Freien gänzlich. Folgende Unterscheidungen gibt es bei den verschiedenen Warnstufen:

 

gesamtes Schulgebäude

am Platz im Klassenzimmer

im Freien

Warnstufe 1

Maskenpflicht

keine Maskenpflicht

keine Maskenpflicht

Warnstufe 2

Maskenpflicht

GS/FöS:

keine Maskenpflicht

Sek. I/II:

Maskenpflicht

keine Maskenpflicht

Warnstufe 3

Maskenpflicht

Maskenpflicht

keine Maskenpflicht

Die Befreiung von der Maskenpflicht in Prüfungen und Kursarbeiten bezieht sich laut Bildungsministerium auf Leistungsnachweise, die das normale Maß einer Unterrichtseinheit (also 45 oder 90 Minuten) übersteigen. Der HPR hat im Ministerium nach den Untergrenzen der Warnstufe 1 gefragt, denn momentan wäre man nach dieser Auslegung grundsätzlich in Stufe 1. Die Antwort steht noch aus.

Gibt es einen positiven Coronafall in der Klasse, müssen sich die weiteren Kontaktpersonen im Regelfall nicht absondern. Es erfolgt jedoch 5 Tage hintereinander eine tägliche Selbsttestung der Klasse/des Kurses, sowie die Verpflichtung des Tragens einer Maske (diese setzt sofort ein) im gesamten Gebäude, im Unterricht und im Freien für die betroffene Klasse. Die Organisation der Testungen und die Überwachung der Maskenpflicht liegt in diesem Fall in schulischer Hand. Den Umfang der Test- und Maskenpflicht legt das Gesundheitsamt fest, wobei genesene und geimpfte Personen dieser Pflicht ausdrücklich nicht unterliegen.

Gerade in diesem Punkt sieht der vlbs enormes Handlungspotential, da auch Genesene und Geimpfte, wenn auch in geringem Maße selbst erkranken, und weiterhin als Überträger fungieren können. Zur Gewährleistung einer möglichst sicheren Lernumgebung, ist es deshalb bei einem nachgewiesenen Coronafall in der Klasse aus Sicht des vlbs zwingend erforderlich, dass sich in diesem Fall alle Kontaktpersonen innerhalb der Klasse der Testung unterziehen.

Auf Grund der möglichen Inanspruchnahme einer Impfung aller Lehrkräfte ist eine Befreiung vom Präsenzunterricht nur noch im Einzelfall nach individueller Prüfung der Risikofaktoren möglich. Über eine Befreiung oder andere Schutzmaßnahmen entscheidet das zuständige Fachreferat bei der ADD auf Empfehlung des Institutes für Lehrergesundheit nach Antrag der betroffenen Lehrkraft.

(Empfehlung: Homepage BPR BBS: Umgang mit vulnerablen Lehrkräften im Schuljahr 2021/2022, https://www.bpr-bbs.de/)

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